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Ausflug des Schwarzwaldverein Altheim
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Mountain Bike Touren Sonderheft HERBST 2012

Im MB Sonderheft Herbst 2012 wird die Grünhütte von Chefredakteur Jens Vögele vor allem wegen der "guten Maultaschen und den besten Heidelbeerkuchen" lobend erwähnt. "Das Paradies hat einen Namen: die Grünhütte"

Wildbader Anzeigenblatt vom Juni 2011

Schlachtblatte statt Sushi (anklicken)

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Ministerpräsident Oettinger auf Stippvisite im Oberen Enztal

BAD WILDBAD. So viel Landesprominenz hat Bad Wildbad wohl noch nie gesehen: Ministerpräsident Günther H. Oettinger besuchte mit seiner Lebensgefährtin Friederike Beyer, fast allen Ministern und einigen Staatssekretären im Rahmen eines Kabinettsausflugs die Kurstadt und das Obere Enztal

Im Kuppelsaal „Haus des Gastes“ empfing die Stadtverwaltung ihre namhaften Gäste. Bürgermeister Klaus Mack erzählte von den großen Projekten der Stadt und vergaß dabei nicht, der Landesregierung seine Wünsche und Hoffnungen auf Zuschüsse für diverse Projekte mit auf den Weg zugeben. Mack hofft im Interesse der Gastronomie und Hotellerie auf einen Erfolg Oettingers bei seinen Bemühungen um einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz.

„Baden-Württemberg kann stolz auf den Nordschwarzwald und auf Bad Wildbad sein“, sagte Ministerpräsident Oettinger und würdigte die herausragende Position als Rossini-Festspielstadt. Seine Worte im „Goldenen Buch“ der Stadt „Die Landesregierung von Baden-Württemberg dankt der Stadt Bad Wildbad für die herzliche Gastfreundschaft“ unterzeichneten auch die Minister und Staatssekretäre.

Gegen Nachmittag ging es für den hochrangigen Trupp mit der Bahn auf den Sommerberg. Von Oberschaffner Ljubo Pehar ließ sich Ministerpräsident Oettinger in die Fahrtechnik einweisen. Nicht ernst zu nehmen war dann die Durchsage des Regierungschefs, die Bergbahn sei um einige Kilo überladen und Finanzminister Willi Stächele möge deswegen aussteigen und den Sommerberg zu Fuß erklimmen. Beeindruckt vom Blick ins Enztal und auf die umliegenden Höhen des Nordschwarzwalds ging es für die Gäste zu einem deftigen Vesper Richtung „Grünhütte“ und anschließend ins „Enztalhotel“ in Enzklösterle, wo die Vetreter der Landesregierung den Abend ausklingen ließen.

 

Bericht PZ vom 27.07.09

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Hüttenzauber im Tiefschnee
Die Grünhütte auf dem Sommerberg zieht in diesen Tagen die Menschenmassen an - Gäste aus aller Welt


BAD WILDBAD.Durch den Schnee stapfen und in der Grünhütte einen dampfenden Pfannkuchen essen, gehört zu den Wintererlebnissen im Nordschwarzwald. In der Hütte wird Schwerstarbeit geleistet.
 Seit 35 Jahren versorgt die Familie Schraft in der Grünhütte hungrige Wanderer und Skifahrer. Mitten im Wald, rund fünf Kilometer von der letzten Wohnbebauung auf dem Bad Wildbader Sommerberg entfernt, gibt es für die durstigen und hungrigen Passanten Deftiges wie Linseneintopf und Knödelsuppe oder den süffigen Heidelbeerwein. Doch gerade im Winter wird von Jürgen Schraft und seinem Vater Fritz einiges abverlangt, um den Betrieb am Laufen zu halten. Bis zur Hütte, die übrigens dem Land Baden-Württemberg gehört, gibt es zwar ausgezeichnete Langlaufloipen, aber von freigeräumten Wegen kann nicht die Rede sein.

Auch gestern hat Jürgen Schraft seinen Allrad-Jeep morgens um 8 Uhr in Nonnenmiß mit Lebensmitteln vollgepackt. Denn nur mit einem Geländewagen kann die Hütte durch den Tiefschnee erreicht werden. "Da muss man schon aufpassen, dass man nichts vergisst", schmunzelt der Wirt. Denn sonst muss in der Hütte improvisiert werden. Oder die guten Freunde von Jürgen Schraft helfen aus und bringen die vergessenen Lebensmittel. Gleich in der Frühe werden Holz-Herd und Kachelofen angefeuert, die Kartoffeln aufgesetzt und das Fleisch gekocht, damit die ausgehungerten Gäste befriedigt werden können. Die strömen ab 11.30 Uhr aus allen Himmelsrichtungen ins Warme. Schließlich ist die Grünhütte ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Skifahrer aus den Großräumen Pforzheim, Gernsbach und Stuttgart. Doch auch ausländische Gäste kennen die Grünhütte. Gestern ließ es sich dort ein neuseeländisches Ehepaar schmecken.

Im Laufe der Jahre hat sich die Speisekarte in der Hütte ziemlich erweitert. Linsen, Sauerkraut oder Maultaschen werden unter anderem angeboten. Skifahrer bevorzugen laut Schraft eher leichte Gerichte, während die Wanderer eher Deftiges wünschen. Richtig gesellig wird es dann, wenn ein Gast zum Grünhütte-eigenen Akkordeon greift und für Stimmung sorgt. Wenn dann noch der beliebte Heidelbeerwein dazukommt, macht sich der Wirt schon mal Sorgen, ob der Besucher auch den richtigen Wanderweg zurück findet. Da gab es die ein oder andere Suchaktion, die aber immer gut ausgegangen sei, erzählt Schraft.
Wenigstens müssen die Betreiber inzwischen nicht mehr das Wasser in Kanistern fahren. Es wird von einer Quelle zur Hütte gepumpt. Früher musste schon mal Schnee geschmolzen werden, damit genügend Spülwasser vorhanden war. Doch Jürgen Schraft möchte seine außergewöhnliche Aufgabe mitten im Wald trotz aller Mühen nicht mehr missen. "Es bedeutet für mich ein Stück weit Freiheit und Eigenverantwortung", sagt er und schwärmt von den Freundschaften, die in der Grünhütte schon entstanden sind. 

Bericht PZ vom Januar 2004

 

 

 

 


Waldgaststätte Grünhütte | 07081-8627